| WELCHE WEITEREN SPIELREGELN GELTEN... |

 
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) 
 
Stand: 05.02.2010 Korrekturlesen, Lektorat, Bewerbungsservice, Coaching für Studenten und Unternehmen

1. Allgemeines
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen >>textaholic<<, im Folgenden Auftragnehmer genannt,  und seinen Auftraggebern. Mit der Auftragserteilung bestätigt der Auftraggeber, dass er die vorstehenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Kenntnis genommen hat und sie akzeptiert.

2. Leistungsumfang
Das Korrektorat von Texten umfasst die Überprüfung hinsichtlich korrekter Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung. Silbentrennung wird nicht überprüft, da sich durch ein Korrektorat der Textfluss ändern kann. Grundlage der Korrekturen ist der Rechtschreib-Duden der neuesten Auflage, wenn nichts anderes vereinbart wurde.
Das Lektorat von Texten umfasst Vorschläge bezüglich Ausdruck, Stil, Syntax und sprachlicher Verständlichkeit, welche in jedem Fall der Prüfung durch den Auftraggeber unterliegen.
Das Lektorat von Studienarbeiten umfasst aus urheberrechtlichen Gründen weder die Überprüfung inhaltlicher/sachlicher Art noch das Anfertigen von Prüfungsarbeiten (Ghostwriting), auch nicht in Teilen.
Die Dienstleistung "Text" beinhaltet das Verfassen von Texten (zu Fragen des Nutzungsrechts vgl. Abschnitt "Datenschutz/Nutzungsrecht").
Details zum Leistungsumfang werden je nach Auftrag individuell vereinbart und sind im schriftlichen Kostenvoranschlag zusammengefasst.

3. Gewährleistung, Mängelansprüche, Haftung
Eine Garantie für völlige Fehlerfreiheit ist grundsätzlich ausgeschlossen. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, das Korrektorat so sorgfältig durchzuführen, dass möglichst keine Fehler mehr im Text verbleiben. Dennoch wird vom Auftraggeber eine mögliche Restquote von durchschnittlich bis zu einem Fehler pro 3000 Zeichen nach einer Erstkorrektur bzw. von bis zu einem Fehler pro 5000 Zeichen nach einer Zweitkorrektur akzeptiert. Der Auftraggeber erkennt außerdem an, dass eine hohe Fehlermenge im Ausgangstext (z. B. durchschnittlich mehr als fünf Fehler pro 1000 Zeichen) diesen Richtwert negativ beinträchtigen kann.  Silbentrennungsfehler werden in diesem Sinne nicht als Fehler gezählt. Gleiches gilt für Fehler, die nach dem Korrektorat durch unbeabsichtigte Formatierungsverluste beim Datentransfer verursacht werden.
Beanstandungen des Korrektorates sind  innerhalb einer Frist von 7 Kalendertagen nach Lieferung unter Angabe des Wortlauts der beanstandeten Textstellen und mit Begründung geltend zu machen. Bei berechtigten Reklamationen ist dem Auftragnehmer eine Nachbesserungsfrist von maximal drei Tagen nach Geltendmachung einzuräumen. Der Anspruch auf Nachbesserung entfällt für Mängel des Korrektorates, die durch eine unklare, unvollständige oder verspätete Auftragserteilung bzw. Textübermittlung oder unleserliche, missverständliche oder falsche Formulierungen im Ausgangstext entstehen. 
Für Ausführungsmängel des Korrektorates haftet der Auftragnehmer nur bei nachweislichem Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit, maximal jedoch in Höhe des jeweiligen Auftragswerts.
Da das Lektorat und das Verfassen von Texten vom individuellen Sprachgefühl abhängen, verstehen sie sich lediglich als Vorschläge und bedürfen der Prüfung durch den Auftraggeber. Eine Haftung für diese Leistungen wird daher grundsätzlich ausgeschlossen.
Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für den erfolgreichen Versand bzw. die Übermittlung der Texte. Seine Verpflichtungen sind erfüllt, wenn der Text entsprechend der vereinbarten Versandart in den Versand gegeben worden sind.
Für Schäden, die durch die vom Auftragnehmer bearbeiteten Dokumente in der Soft- bzw. Hardware des Auftraggebers entstehen, haftet der Auftragnehmer nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit und bis zur oben genannten Haftungshöchstgrenze.
Weitergehende Ansprüche des Auftraggebers, insbesondere wegen Folgeschäden, entgangenem Gewinn oder Nichterfüllung, sind für sämtliche Leistungen des Auftragnehmers grundsätzlich ausgeschlossen. 
 
4. Haftung des Auftraggebers
Für Schäden, die durch die Bearbeitung der angelieferten Texte in der Soft- bzw. Hardware des Auftragnehmers entstehen, haftet der Auftraggeber in voller Höhe. 

5. Preise
Für die Leistung und den Versand gelten die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung gültigen Preisrichtlinien, wie sie auf den Internetseiten von >>textaholic<< zum Zeitpunkt einer Auftragsanfrage zu finden sind. Sie behalten auch dann ihre Gültigkeit, wenn nach Auftragserteilung eine individuelle Preisanpassung vereinbart wird. Einmal gewährte Preise und Konditionen berechtigen nicht zu der Annahme, dass sie auch in Zukunft unbestätigt gelten.
Die Preise sind Endpreise; Umsatzsteuer wird i. S. d. § 19 (1) Satz 1 UstG nicht erhoben.

6. Zahlung
Die Rechnungsstellung erfolgt nach erbrachter Leistung. Der Auftragnehmer behält sich dennoch vor, in Einzelfällen eine Anzahlung auf die Leistung zu verlangen oder Teillieferung zu vereinbaren.
Rechnungen sind grundsätzlich innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt ohne Abzug und ausschließlich auf das genannte Konto zu zahlen. Falls Zahlungsverzug besteht, behält sich der Auftragnehmer rechtliche Schritte vor.

7. Rücktritt
Tritt der Auftraggeber aus nicht vom Auftragnehmer zu verantwortenden Gründen vor der Lieferung der Leistung vom Auftrag zurück, sind vom Auftraggeber die bis dahin angefallenen Kosten zu begleichen, mindestens jedoch 50 Prozent des Auftragswertes.
 
8. Datenschutz, Nutzungsrecht
Daten des Auftraggebers (Namen, Adressen usw.) werden vom Auftragnehmer nur zum internen Gebrauch gespeichert und nicht an Dritte weitergegeben. Der Auftragnehmer haftet jedoch nicht für Daten des Auftraggebers, die sich Dritte durch widerrechtliche Handlungen angeeignet haben.
Alle Texte werden vertraulich behandelt. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, Stillschweigen über alle Tatsachen zu bewahren, die ihm im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden. Die elektronische Übermittlung von Texten und Daten sowie gegebenenfalls weitere Kommunikation in elektronischer Form erfolgt jedoch auf Gefahr des Auftraggebers, da nicht gänzlich auszuschließen ist, dass sich Unbefugte Zugriff auf die übermittelten Texte und Daten verschaffen.
Der Auftragsnehmer ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, eine Sicherungskopie des bearbeiteten Textes zu erstellen.
Wenn nicht anders vereinbart, erhält der Auftraggeber nach der vollständigen Bezahlung des Auftrags das unwiderrufliche, zeitlich und räumlich unbeschränkte Nutzungsrecht für vom Auftragnehmer erstellte Texte.

9. Schlussbestimmungen
Für die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte von Texten ist der Auftraggeber verantwortlich. Der Auftragnehmer behält sich vor, Texte abzulehnen.
Alle Änderungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen der Schriftform. Sind oder werden Teile dieser Bedingungen unwirksam, so wird die Wirksamkeit im Übrigen nicht berührt. In diesem Fall ist die unwirksame Bestimmung durch eine Bestimmung zu ersetzen, die den mit der unwirksamen Bestimmung verfolgten Regelungszielen am nächsten kommt. Gleiches gilt für etwaige Vertragslücken.

10. Erfüllungsort/Gerichtsstand
Der Erfüllungsort ist Berlin. Es gilt der Gerichtsstand des Erfüllungsortes.